Tagesstruktur


„Äußere Ordnung führt zu innerer Ordnung “
(Maria Montessori)

Um diesem Grundgedanken Maria Montessoris gerecht zu werden, ist der Tagesablauf der Montessoriklassen sehr klar strukturiert und ritualisiert.

8.00 Uhr:
Die Kinder kommen nach und nach in der Schule an. Das Klassenzimmer ist offen, sie werden von der Lehrerin begrüßt und beginnen zu arbeiten.

8.20 Uhr:
Alle Kinder der Klasse sind da. Die Freiarbeit hat begonnen. Freiarbeit heißt bei Montessori: freie Wahl der Arbeit.

Jeder Schüler wählt in der Regel selbst aus,

was für eine Arbeit er erledigen will,

mit wem er arbeitet und

wie lange er an dieser Arbeit verweilt.

Dies ist aus Sicht Maria Montessoris grundsätzlich notwendig, damit sich das Kind gemäß seinem inneren Bauplan entwickeln und in Freiheit wachsen kann.
Die freie Wahl der Arbeit ist an bestehende Regeln gebunden und endet da, wo sie die Freiheit eines anderen beschneidet.

 

Zeitweise sind während der Freiarbeit zwei Lehrerinnen in der Klasse, um die Kinder bestmöglich zu betreuen. Es besteht dann auch die Möglichkeit einzelne Klassenstufen heraus zu nehmen und spezielle Themen zu besprechen. Die Türen der Klassenzimmer sind offen, Arbeitsplätze gibt es auch vor den Klassenzimmern in der so genannten kleinen Aula, wo auch Arbeitsmaterial zur Verfügung steht, das von beiden Klassen genutzt werden kann.

 

9.45 Uhr:
Es wird gemeinsam gevespert und die Hausaufgaben werden kontrolliert.
Anschließend gehen die Kinder bis 10.15 Uhr in die Pause.

10.15 Uhr:
Gemeinsam wird im Klassenverband gesungen, gemalt oder gebastelt. Je nach Wochentag gehen die Kinder auch in den Fachunterricht wie Sport, Schwimmen, Religion, Englisch. In dieser Zeit werden auch klassenspezifische Einführungen gegeben oder Klassenarbeiten geschrieben.

Der Unterricht endet um 12.35 Uhr.
Am Dienstag- und Donnerstagnachmittag ist von 14.00 Uhr bis 15.35 Uhr Unterricht.